Original-Research: SMARTBROKER HOLDING AG (von GBC AG): Kaufen
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Original-Research: SMARTBROKER HOLDING AG - von GBC AG
Einstufung von GBC AG zu SMARTBROKER HOLDING AG
Smartbroker Holding AG: Vorläufige Zahlen 2025 bestätigen die starke operative Entwicklung; 2026 mit guter Ausgangsbasis für weiteres profitables Wachstum Die Smartbroker Holding AG hat vorläufige, noch ungeprüfte Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht und zugleich einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2026 gegeben. Demnach wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 69,0 Mio. € erzielt, bei einem operativen EBITDA von 0,0 Mio. €. Zudem konnten im Bereich Transaktionen rund 77.350 Neukunden für Smartbroker+ gewonnen werden. Damit lagen sowohl Umsatz als auch Ergebnis im Rahmen der zuletzt mehrfach angehobenen Unternehmensguidance. Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Konzernumsatz in einer Bandbreite von 66,0 bis 72,0 Mio. € sowie mit einem operativen EBITDA zwischen minus 1,5 Mio. € und plus 1,5 Mio. €. Im Brokerage Bereich werden für 2026 rund 100.000 Neukunden erwartet. Im Kontext unseres letzten Research Comments vom 07.01.2026 erweisen sich die nun veröffentlichten vorläufigen Zahlen als insgesamt leicht besser als von uns erwartet. Auf Basis der seinerzeit angehobenen Unternehmensguidance hatten wir für 2025 Umsatzerlöse von 68,0 Mio. € sowie ein operatives EBITDA von 0,0 Mio. € prognostiziert. Die tatsächlichen vorläufigen Umsatzerlöse liegen damit leicht oberhalb unserer Schätzung, während das operative EBITDA unsere Erwartung punktgenau trifft. Damit bestätigt sich die starke operative Dynamik, die sich bereits im Jahresverlauf abgezeichnet hatte. Insbesondere die hohe Handelsaktivität, das kräftige Kundenwachstum sowie Fortschritte bei der operativen Skalierung der Plattform haben sich positiv bemerkbar gemacht. Besonders positiv werten wir, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2025 vor Berücksichtigung der Aufwendungen für die Neukundengewinnung operativ profitabel war und ein deutlich positives EBITDA vor Customer Acquisition Costs erzielen konnte. Dies unterstreicht aus unserer Sicht die zunehmende operative Tragfähigkeit des Geschäftsmodells. Die Ergebnisentwicklung ist damit weniger Ausdruck eines strukturellen Margendrucks als vielmehr Folge bewusst hoher Investitionen in weiteres Wachstum. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass Smartbroker mit den vorläufigen Zahlen den im Jahresverlauf bereits mehrfach angehobenen Zielkorridor erreicht hat. Damit unterstreicht das Unternehmen, dass es gelungen ist, das starke operative Momentum im Brokerage Geschäft bis zum Jahresende aufrechtzuerhalten. Auch wenn die Neukundengewinnung mit 77.350 leicht unter der zuletzt avisierten Größenordnung von rund 80.000 lag, werten wir dies angesichts der insgesamt sehr dynamischen Entwicklung als nur marginale Abweichung. Vielmehr zeigt sich weiterhin eine deutlich verbesserte Marktdurchdringung und eine hohe Attraktivität der Smartbroker+ Plattform. Zudem stellt die Kundenqualität unseres Erachtens ein zentrales Differenzierungsmerkmal von Smartbroker+ dar und wird in der aktuellen Wahrnehmung des Unternehmens noch nicht ausreichend reflektiert. Besonders hervorzuheben ist die aus unserer Sicht überdurchschnittlich hohe Handelsaktivität der Kundenbasis: Smartbroker+-Kunden führten im Jahr 2025 im Durchschnitt rund 38 Trades pro Kunde aus. Damit liegt das Aktivitätsniveau klar über vielen Wettbewerbern. Zum Beispiel weist flatexDEGIRO gemäß der vorläufigen Zahlen 2025 im Marktvergleich ein deutlich niedrigeres Niveau von 23 Trades pro Kunde auf. Für traditionelle Broker wie comdirect, Consorsbank oder DKB gehen wir davon aus, dass das Aktivitätsniveau dort in einer ähnlichen Größenordnung oder sogar noch darunter liegt. Diese Kundenstruktur besonders relevant, da die Monetarisierung im Brokerage-Geschäft wesentlich von der Handelsfrequenz abhängt. Die hohe Trading-Aktivität deutet daher darauf hin, dass Smartbroker+ überdurchschnittlich erfolgreich darin ist, trading-affine und damit wirtschaftlich attraktivere Kunden zu gewinnen. Dies stützt unseres Erachtens die strategische Positionierung des Unternehmens im Segment aktiver Anleger und sollte sich mittelfristig in einer strukturell attraktiveren Umsatzqualität je Kunde niederschlagen. Auch mit Blick auf das Depotvolumen pro Kunde erscheint die Kundenbasis qualitativ hochwertig. Nach Unternehmensangaben liegt das Depotvolumen je Smartbroker+-Kunde bei rund EUR 55k und damit auf einem hohen Niveau. In Kombination mit der deutlich höheren Handelsintensität unterstreicht dies aus unserer Sicht, dass Smartbroker+ nicht nur Kunden gewinnt, sondern nachhaltig besonders wertvolle, trading-affine Kundenbeziehungen aufbaut. Die 2026er Guidance erscheint auf den ersten Blick zurückhaltend, ist aus unserer Sicht jedoch als solide und gut erreichbar einzustufen. Hintergrund der konservativen Einordnung dürfte insbesondere das ab Juli 2026 greifende PFOF-Verbot sein, durch das künftig keine entsprechenden Zahlungen mehr vereinnahmt werden können. Das PFOF-Verbot untersagt Brokern, Vergütungen für die Weiterleitung von Kundenorders an bestimmte Handelsplätze anzunehmen. Dadurch entfällt für viele Neo Broker ein bislang relevanter Erlösbaustein, was einen Anpassungsdruck auf Preisstruktur, Kostenbasis und Monetarisierungsmodell auslöst. Positiv ist jedoch hervorzuheben, dass der Wegfall dieser Erlöse nach Unternehmensangaben durch frühzeitig eingeleitete Kostenmaßnahmen nahezu vollständig kompensiert werden soll. Entsprechend erwartet das Management keine wesentlichen strukturellen Auswirkungen auf die künftige Ergebnisentwicklung. Dass Smartbroker seinen vollständigen Produktumfang gleichzeitig zu unveränderten Konditionen für Endkunden anbieten will, werten wir als klares Signal für die Wettbewerbsfähigkeit und Belastbarkeit des Geschäftsmodells. Besonders ermutigend ist aus unserer Sicht auch der Start in das neue Geschäftsjahr. In den ersten beiden Monaten 2026 wurden bereits mehr als 13.000 Neukunden gewonnen. Darüber hinaus wurde im Januar ein neuer Monatsrekord bei den abgewickelten Trades erzielt. Diese Entwicklung untermauert die gute operative Verfassung des Unternehmens und spricht dafür, dass das avisierte Ziel von 100.000 Neukunden auch ohne Einführung eines Altersvorsorgedepots auf einer realistischen Grundlage basiert. Im Zentrum der strategischen Planung für 2026 steht ein nochmals beschleunigtes Kundenwachstum. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die Marketinginvestitionen für die Neukundengewinnung auf rund 12,5 Mio. € steigen und damit um etwa 2,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahr zulegen. Parallel dazu treibt das Unternehmen die technologische und produktseitige Weiterentwicklung von Smartbroker+ voran. Geplant sind unter anderem zusätzliche Funktionalitäten wie Lastschriften, Vollmachten, Absicherungsorders, die automatische Reinvestition von Ausschüttungen und Dividenden, eine optimierte Desktop Version sowie Junior Depots. Gleichzeitig soll das IT-Team um weitere 20 Mitarbeiter in den Bereichen IT, Data und Künstliche Intelligenz ausgebaut werden. Besonders unterstützend wirkt dabei das weiterhin profitable Portalgeschäft, das unverändert eine stabile Ergebnisbasis liefert. Für 2026 rechnet das Unternehmen in diesem Segment mit einem Umsatz von rund 28 Mio. € sowie mit einem EBITDA von rund 6 Mio. €. Diese Ertragsbasis fungiert als verlässlicher Cashflow-Anker und schafft den notwendigen finanziellen Spielraum, um die Wachstumsinitiativen im Brokerage Segment konsequent fortzuführen. Gerade in der aktuellen Transformationsphase stellt das hybride Geschäftsmodell aus margenstarkem Media Geschäft und wachstumsstarkem Brokerage unseres Erachtens einen wesentlichen strategischen Vorteil dar. Zusätzliche Fantasie könnte sich darüber hinaus aus dem geplanten Altersvorsorgedepot ergeben. Dieser Aspekt ist in der aktuellen Guidance noch nicht reflektiert, könnte bei politischer Umsetzung jedoch zusätzliche Wachstumsimpulse liefern und Smartbroker in einem neu entstehenden Marktsegment frühzeitig positionieren. Zugleich erscheint auch die mittelfristige Perspektive attraktiv. Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung stellt das Unternehmen ab 2027 ein strukturelles jährliches Neukundenwachstum von rund 130.000 Kunden in Aussicht, nachdem bislang 100.000 Neukunden pro Jahr angenommen worden waren. Die potenziellen Effekte eines Altersvorsorgedepots sind hierbei noch nicht berücksichtigt. Damit besteht aus unserer Sicht zusätzliches mittelfristiges Upside Potenzial. Insgesamt bestätigen die vorläufigen Zahlen 2025 aus unserer Sicht die sehr erfreuliche operative Entwicklung der Gesellschaft. Zugleich zeigt die 2026er Guidance, dass Smartbroker trotz regulatorischer Gegenwinde über eine robuste operative Basis verfügt und den eingeschlagenen Wachstumskurs mit Nachdruck fortsetzen will. Der starke Jahresauftakt 2026, die weiterhin hohe Investitionsbereitschaft in Kundenwachstum und Technologie sowie die verbesserte mittelfristige Wachstumsperspektive unterstreichen unseres Erachtens das attraktive Chancenprofil der Gesellschaft. Insgesamt sehen wir den Investment Case durch die vorläufigen Zahlen nicht nur bestätigt, sondern weiter gestärkt. Eine umfangreiche Neubewertung werden wir im Rahmen der finalen Zahlen vornehmen. Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: 20260313_Smartbroker_Comment Kontakt für Rückfragen: GBC AG Halderstraße 27 86150 Augsburg 0821 / 241133 0 research@gbc-ag.de ++++++++++++++++ Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter: http://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung +++++++++++++++ Fertigstellung: 16.03.2026 (14:00 Uhr) Erste Weitergabe: 17.03.2026 (10:00 Uhr)
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2292058 17.03.2026 CET/CEST
Zur besseren Einschätzung der fundamentalen Entwicklung der jeweiligen Unternehmen bietet boersengefluester.de (BGFL) eine Übersicht mit den wesentlichen Kennzahlen zu Umsatz, Ergebnis, Cashflow und Dividende. Sämtliche Angaben werden manuell in unserer Datenbank erfasst – Quelle sind die jeweiligen Geschäftsberichte. Sofern es sich um Schätzungen für künftige Zahlen handelt, stammen sie durchweg von BGFL.
| Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick | ||||||||
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025e | 2026e | ||
| Umsatzerlöse1 | 28,21 | 48,20 | 52,79 | 46,54 | 52,48 | 68,90 | 69,50 | |
| EBITDA1,2 | 4,52 | 3,56 | 8,77 | 1,35 | 8,97 | -0,10 | 1,50 | |
| EBITDA-Marge3 | 16,02 | 7,39 | 16,61 | 2,90 | 17,09 | -0,15 | 2,16 | |
| EBIT1,4 | 2,03 | 0,35 | -8,41 | -5,22 | -1,70 | -10,40 | -8,40 | |
| EBIT-Marge5 | 7,20 | 0,73 | -15,93 | -11,22 | -3,24 | -15,09 | -12,09 | |
| Jahresüberschuss1 | 3,55 | -0,54 | -10,07 | -5,92 | -1,39 | -10,40 | -8,80 | |
| Netto-Marge6 | 12,58 | -1,12 | -19,08 | -12,72 | -2,65 | -15,09 | -12,66 | |
| Cashflow1,7 | 1,18 | 13,93 | 5,04 | 0,19 | 9,99 | 4,30 | 7,00 | |
| Ergebnis je Aktie8 | 0,25 | -0,04 | -0,64 | -0,38 | -0,08 | -0,62 | -0,52 | |
| Dividende8 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Dohm Schmidt Janka
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| INVESTOR-INFORMATIONEN | ||||||
| ©boersengefluester.de | ||||||
| Smartbroker Holding | ||||||
| WKN | ISIN | Rechtsform | Börsenwert | IPO | Einschätzung | Plus Code |
| A2GS60 | DE000A2GS609 | AG | 207,25 Mio € | 22.02.2006 | Kaufen | 9F4MGC26+HG |
| KGV 2027e | KGV 10Y-Ø | BGFL-Ratio | Shiller-KGV | KBV | KCV | KUV |
| -247,00 | 34,31 | -7,20 | -196,03 | 5,38 | 20,74 | 3,01 |
|
Dividende '2023 in € |
Dividende '2024 in € |
Dividende '2025e in € |
Div.-Rendite '2025e in % |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00% |
| Hauptversammlung | Q1-Zahlen | Q2-Zahlen | Q3-Zahlen | Bilanz-PK |
| 10.09.2026 | 09.09.2026 | 30.06.2026 |
| Abstand 60-Tage-Linie | Abstand 200-Tage-Linie | Performance YtD | Kursveränderung 52 Wochen | IPO |
| -8,16% | -0,90% | -15,70% | +13,82% | +218,71% |
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